D&B Failure Score für niederländische Unternehmen

Im Jahr 2012 lag die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in den Niederlanden 41% über jener vor der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Außerdem führten rechtliche Schritte in den Niederlanden zu mehr registrierten Unternehmen, etwa durch die Registrierung von Ärzten und Anwälten. Bei der jährlich durchgeführten Evaluierung beschloss D&B die Entwicklung eines neuen Scoring-Modells, welches auch unter sich stetig ändernden wirtschaftlichen Faktoren effektiver arbeitet. Damit ergibt sich durch den neuen Failure Score eine erhöhte Genauigkeit und Stabilität auch bei makroökonomischen Veränderungen.

2,4 Millionen niederländische Unternehmen mit einem Failure Score hinterlegt

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Da diese Anpassung auf unterster Ebene stattfindet, ändert sich die Beziehung zwischen Failure Score und Risk Indicator nicht. Datengrundlage zur Berechnung des neuen Failure Score sind u.a. das Alter des Unternehmens, die Rechtsform, die Anzahl der Mitarbeiter und Tochtergesellschaften, das jeweilige branchenspezifische Risiko oder Trade-Daten.

Derzeit sind in der D&B-Datenbank mehr als 2,4 Millionen niederländische Unternehmen mit einem Failure Score hinterlegt. Damit dieser Score berechnet werden kann, müssen zumindest Name, Adresse, Rechtsform und Industry Code dieses Unternehmens bekannt sein.

Failure Score in Produkten enthalten

D&B Failure Score für niederländische UnternehmenDer neue Failure Score ist in all jenen Produkten enthalten, welche diesen auch bisher enthielten, also u.a. DBAI, D&B Portfolio Manager, D&B Supplier Portfolio Manager, GDM, GMS sowie in allen Toolkit-Paketen.

Durch die neue Implementierung kann sich der neue Failure Score vom alten unterscheiden, auch wenn sich die zugrunde liegenden Daten nicht geändert haben. Um klar darzustellen, seit wann der neue Failure Score angewandt wird und etwaige Veränderungen durch diese Einführung darzustellen, wird im Verlaufsdiagramm des Failure Score eine vertikale Linie eingefügt, welche den Zeitpunkt der Einführung markiert.


veröffentlicht am: 24. September 2013