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Datenkonsolidierung – Die Erfolgsformel für effizientes Risikomanagement

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Die digitale Transformation nimmt in Unternehmen gerade erst richtig Fahrt auf. Zentrale Schnittstellen zur Speicherung und Bearbeitung von Daten werden immer notwendiger. In diesem Zusammenhang ist ein Konzept zur Datenkonsolidierung essenziell.

Was ist Datenkonsolidierung?

Der Begriff Konsolidierung wird vom englischen Ausdruck "to consolidate" abgeleitet und bedeutet etwas festigen, verdichten und zusammenlegen. Im Zusammenhang einer betrieblichen Konsolidierung von Daten werden diverse Datensätze aus verschiedenen Informations- und Analyse-Systemen zielgerichtet zusammengeführt. Diese Datenquellen können CRM- oder ERP-Systeme sowie Analysetools im Bereich von Big Data und Business Intelligence darstellen. Anders formuliert, beschreibt eine Datenkonsolidierung den Prozess des Übergangs von einer dezentralen zu einer zentralisierten Datenhaltung. Das Ergebnis ist eine einzelne Schnittstelle, welche Zugriff auf den gesamten Datenbestand bietet. Jedem Fachbereich eines Unternehmens kann so jede relevante Information jederzeit digital zur Verfügung gestellt werden.

Was rechtfertigt die Notwendigkeit einer Datenkonsolidierung?

Die Notwendigkeit einer Datenkonsolidierung ergibt sich aus der Menge an unterschiedlichen Datenquellen in Unternehmen. Daten können sowohl internen als auch externen Systemen entspringen. Im Zuge der Verarbeitung und Speicherung der Datensätze entstehen in einzelnen Fachbereichen sogenannte Datensilos. Zumeist hat nur eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitern Zugriff auf ein Datensilo, die häufig komplett isoliert von anderen Systemen vorliegen. Dies steht dem Prozess eines integrierten Stammdatenmanagements entgegen, führt zu einer ineffizienten Datenverarbeitung und mindert so langfristig die Datenqualität.

Welche Methoden der Datenkonsolidierung gibt es?

Die verbreitetste Methode zur Konsolidierung von Datensilos wird als ETL-Ansatz (Extrahieren, Transformieren, Laden) bezeichnet. Hierbei werden Informationen vorerst aus einer Datenquelle extrahiert. Anschließend erfolgt die Transformation der Daten in ein für ein entsprechendes Zielsystem kompatibles Format. Zum Schluss folgt die Integration der Daten in das Zielsystem. Der ETL-Prozess wird durch Software zur Bereinigung, Aggregation (Zusammenfassung) und Anreicherung von Daten gestützt. Grundlegend ist je Datensatz ein sogenannter Key-Identifier, wie die D-U-N-S®-Nummer von Dun & Bradstreet, zur eindeutigen Identifikation notwendig. Das Zielkonstrukt wird auch als Golden Record bezeichnet.

Weitere Methoden der Datenkonsolidierung stellen die Datenvirtualisierung und Ansätze im Rahmen eines Data Warehouse dar. Bei der Virtualisierung werden Daten unterschiedlicher Quellen in ein System abbildhaft integriert, ohne sie tatsächlich zu replizieren. So entsteht eine virtuelle, konsolidierte Ansicht der Informationen. In einem Data Warehouse werden Datenbestände unterschiedlicher Herkunft nach spezifischen Kriterien abgelegt ohne umfassende Analyse. Dies birgt die Gefahr der Entstehung neuer Datensilos bei einer unzureichenden Umsetzung.

Welche Vorteile bietet eine korrekte Datenkonsolidierung?

Unternehmen, die eine effiziente Lösung zur Konsolidierung ihrer Datenbestände vorweisen können, erzielen viele Vorteile. Zum einen nimmt die zielgerichtete Abfrage von Informationen weniger Zeit in Anspruch und vereinfacht den Informationsfluss. Dies reduziert den Kommunikations-Aufwand und erhöht somit die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Weiterhin führt die Reduktion von Datensilos zu einer Reduktion der Komplexität der betrieblichen IT-Infrastruktur. In der Folge erhöht sich die Effizienz und Haltbarkeit der Systeme. Die Zentralisierung der unternehmensrelevanten Informationen steigert zudem die Datensicherheit und das Risikomanagement profitiert. Fehler und Gefahren lassen sich frühzeitig erkennen und deren Ursprungsquellen schneller eliminieren. Der Hauptgrund für eine umfangreiche Datenkonsolidierung liegt jedoch vor allem in der extensiven Steigerung der Datenqualität begründet.

Tipps für eine erfolgreiche Datenkonsolidierung

Mit diesen Tipps gelingt die Konsolidierung Ihres Datenbestands:

  • klare Definition von Zielen und Maßnahmeneinsatz
  • umfangreiche Analyse des Datenbestandes in der Planungsphase der Konsolidierung
  • unbedingtes Einbeziehen von Experten in der Planungsphase
  • Wechselwirkungen zwischen mehreren parallel laufenden Konsolidierungs-Prozessen beachten
  • regelmäßige Sicherung der Datenbestände und Prüfung des Wiederherstellungs-Prozesses
  • im Umsetzungsprozess kontinuierlich Feedback von Mitarbeitern beachten
  • Ausrichtung auf automatisierte Prozesse

Konsolidieren - Zentralisieren - Optimieren

Um in Zeiten der Digitalisierung wettbewerbsfähig zu bleiben, ist eine zentrale Speicherung und Verfügbarkeit aller betrieblich relevanten Informationen unumgänglich. Unternehmen müssen jetzt reagieren, um vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Datenflut nicht den Überblick zu verlieren. Hierbei hilft Dun & Bradstreet mit umfangreicher Expertise und der Führung der D-U-N-S®-Nummer. Konsolidieren Sie Daten aller Arten von Informationssystemen (CRM, ERP, E-Shops etc.) und vermeiden Sie die Entstehung von Datensilos. Weiterhin ermöglicht die D-U-N-S®-Nummer die Anreicherung und Erweiterung Ihrer Datensätze um zusätzliche Informationen aus dem Netzwerk von Dun & Bradstreet. Investieren Sie jetzt und optimieren Sie Ihre Datengrundlage!

 

 

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