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5 Anzeichen dafür, dass Sie einen Marketingtechniker in Ihrem Team brauchen

02 Mai 2017

Erfolgreiche Unternehmen setzen mehr als je zuvor auf datengestützte Kundenkenntnisse und Datenanalysen. Laut dem IT-Forschungsunternehmen Gartner verbringt ein Marketingleiter im Schnitt genauso viel oder mehr Zeit mit Technologie wie ein IT-Leiter. Ist es da nicht an der Zeit, Ihrem Team einen Marketingtechniker an die Seite zu stellen? Lesen Sie weiter, um dies herauszufinden.

Ein Marketingtechniker befasst sich mit der Optimierung des Potenzials, das sich aus der Überschneidung zwischen IT und Marketing ergibt. Oder anders gesagt, wenn eine Kluft zwischen IT und Marketing besteht, so stellt der Marketingtechniker die Brücke zwischen beiden Abteilungen dar, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.

„Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt, an dem Maschinen nun wichtigere Marketingaufgaben übernehmen. Immer mehr Marketingarbeiten werden mithilfe automatisierter Prozesse erledigt. Kampagnen werden an Kunden verschickt, sobald diese auf einen Link klicken, und auch dann, wenn deren Fahrzeug die Inspektion nicht bestanden hat oder sich ihre Kreditwürdigkeit geändert hat“, so Daniel Nyberg, Marketingtechniker bei Bisnode.

Marketingprozesse basieren häufig auf komplexen Regeln. Unterschiedliche Systeme müssen miteinander kommunizieren können; beispielsweise benötigt das Vertriebsunterstützungssystem eine Verbindung zur Inhaltsplattform. Gleichzeitig müssen Sie wissen, welche Daten zu erheben sind und wie dies automatisiert werden kann.

„Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt, an dem Maschinen nun wichtigere Marketingaufgaben übernehmen. Immer mehr Marketingarbeiten werden mithilfe automatisierter Prozesse erledigt.“

Daniel Nyberg, Marketingtechniker bei Bisnode

Hier sind fünf Anzeichen dafür, dass es an der Zeit ist, Ihrem Team einen Marketingtechniker an die Seite zu stellen:

1. Ihr Unternehmen verarbeitet große Mengen an Transaktionsdaten, und Sie haben in Ihrer Marketingtätigkeit häufig mit Daten zu tun

Je größer das Geschäftsvolumen aus Produkttransaktionen ist, desto größer ist der Bedarf nach einer Person, die über eine Doppelqualifikation in IT und Marketing verfügt. Je mehr Produkte, Kunden und Daten vorhanden sind, desto mehr muss all dies überwacht und überprüft werden, was zu einem Automatisierungsbedarf führt.

Mit genau solchen Dingen weiß jemand wie Daniel umzugehen. „Bis zu einem gewissen Grad kommen Sie natürlich mit einer Excel-Tabelle und einzeln bezogenen Marketingleistungen aus. Wenn aber Komplexität und Volumen stark zunehmen, reichen solche ‚hausgemachten‘ Lösungen nicht mehr aus, um im Marketing erfolgreich zu sein. Dies gilt besonders für den B2B-Bereich mit seinen allgemein komplexeren Vertriebsprozessen“, so Daniel.

2. Die technische Optimierung der Kundenreise nimmt allmählich etwas überhand

In der Vergangenheit übernahm die Verkaufsabteilung die Verantwortung für einen Interessenten oder Kunden, sobald der Lead im Rahmen von Marketinginitiativen gewonnen wurde. Heute liegt es in der Verantwortung der Marketingabteilung, Leads durch verschiedene zunehmend automatisierte Prozesse der Beziehungspflege zu führen. Außerdem sorgt das Marketingteam häufig dafür, dass die Customer Experience auch nach dem Einkauf positiv ist, sodass Sie zufriedene Kunden haben, die mehr kaufen oder ihr Abonnement verlängern.

„Wenn sich ein Kunde nach einem Kauf nicht angemeldet hat, obwohl er drei E-Mails zur Erleichterung des Produkteinstiegs erhalten hat, wäre es vielleicht eine gute Idee, dass jemand aus dem Vertrieb oder Kundendienst bei dem Kunden anruft.“ Wie erreichen Sie, dass diese Prozesse reibungslos funktionieren?

Daniel hat in seiner Arbeit jeden Tag mit solchen Dingen zu tun. „Es liegt in meiner Verantwortung, herauszufinden, was technisch machbar ist, um den Umsatz anzukurbeln, und welcher Zeit- und Kostenaufwand für die die Implementierung von Systemen entsteht. Ich untersuche auch die Kompatibilität zwischen Systemen und entwickle tragfähige Ökosysteme mit vielen integrierten Lösungen“.

3. Sie stellen plötzlich Einschränkungen oder Schwachstellen in Ihren IT-Lösungen fest

Ein häufiges Manko in Marketingteams ist die sogenannte unbekannte Wissenslücke. Das heißt, Sie wissen nicht, was Sie in Bezug auf die Technologie nicht wissen. Vielleicht haben Sie eine Lizenz für einen Service oder ein System erworben und stellen nun fest, dass eine Integration in Ihre anderen Systeme nicht möglich ist.

„Meine Rolle besteht darin, das große Ganze zu sehen und zu antizipieren, was in der nächsten Kurve passiert. Zum Beispiel denke ich über die Stellung von Bisnode im Jahr 2019 nach. Natürlich können wir nicht alles wissen, aber wir wissen, dass die Automatisierung notwendig sein wird, um unsere Arbeit in ganz Europa zu konsolidieren. Ich stelle mir auch ein Kompetenzzentrum und eine gemeinsame IT-Architektur vor, um den Austausch bewährter Praktiken zu ermöglichen. Aber um dorthin zu kommen, müssen wir schon jetzt den Gedankenprozess in die Wege leiten.

4. Die IT-Abteilung versteht Ihre Marketing-Anforderungen nicht vollständig, und Sie verstehen nicht, wovon die IT-Abteilung spricht

Die IT-Abteilung befasst sich gerne mit Netzwerken und Softwareentwicklung und ist sehr versiert im Umgang mit technischen Details. Sie dazu zu bringen, Ihre Marketing-Anforderungen in einem größeren Zusammenhang zu sehen und so darüber zu sprechen, dass Sie sich gegenseitig verstehen, kann gelinde gesagt eine Herausforderung sein. Von der IT kann nicht erwartet werden, dass sie profunde Kenntnisse darüber hat, wie Marketing funktioniert. Ein Marketingtechniker kann die Geschäftsanforderungen „übersetzen“, die technischen Voraussetzungen verstehen und gut konzipierte Lösungen finden, die die richtigen Datenpunkte, Analysen und Einblicke liefern. Basierend auf seinem tiefgehenden Wissen über die Anforderungen im Marketing kann der Marketingtechniker sicherstellen, dass die Anforderungsspezifikation korrekt und vollständig erfasst wurde, sobald die Zeit für ein neues System gekommen ist.

5. Die Technologie hält Sie allmählich davon ab, Ihren Fokus und Ihre Energie auf das zu richten, was Sie am besten können

Alles, was Sie in Ihren Bemühungen zur Verbesserung der Kundenkommunikation ausbremst und Ihnen schwierig und anspruchsvoll erscheint, ist genau das, was einen Marketingtechniker antreibt.

„Ich bin von dem Ehrgeiz getrieben, eine Situation zu erreichen, in der alle unsere Marketingsysteme und -prozesse optimal laufen. Die Technologie macht mir ganz einfach großen Spaß. ‚Maschinelles Lernen‘ ist eines der coolsten Dinge. Aus meiner Sicht wird es in Zukunft einen starken Einfluss auf das Marketing haben. Angenommen, Sie haben eine E-Mail hochgeladen, die versendet werden soll. Anstatt die E-Mail zu einer von Ihnen bestimmten Zeit zu versenden, können Maschinen für jeden Einzelnen den optimalen Zeitpunkt finden. Dieser hängt davon ab, wann die Person vorher immer ihr E-Mail-Programm geöffnet hat und wann es am wahrscheinlichsten ist, dass sie ihre E-Mails liest. Ich liebe solche Sachen. Wenn Sie eine Massen-E-Mail an 100.000 Menschen senden, ist diese Technologie fantastisch. Solche Dinge machen zu können und einen derartigen Automatisierungsgrad zu erreichen, das begeistert mich besonders“.

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