Artikel Smart Data

Smart-Data rettet Leben

Intelligente Daten und neue Technologien

Diese können das Gesundheitswesen entlasten. Hier sind sechs Beispiele dafür, wie eine bessere Datennutzung und intelligente Geräte Leben retten können.

1. Diagnosecomputer

Das Watson-Computersystem von IBM hat bereits mehrere der größten Allzeit-Champions der amerikanischen Quizshow Jeopardy! geschlagen. Die Stärke des Computersystems besteht darin, dass es enorme Mengen an Informationen scannen und daraus lernen kann. Als IBM Anfang des Jahres Merge Healthcare kaufte, kündigte das Unternehmen einen Plan an: Das Watson-System soll Milliarden von medizinischen Bildern scannen, um Ärzten dabei zu helfen, bessere Diagnosen zu stellen, und ihnen Informationen über Behandlungsmöglichkeiten zu liefern.

2. Kontaktlinse misst Insulin

Google X-lab hat eine Kontaktlinse entwickelt, die den Blutzuckerspiegel des Trägers durch Analyse seiner Tränenflüssigkeit misst. Früher mussten sich Diabetiker in den Finger stechen, um ihren Blutzuckerspiegel zu messen. Bald wird es ausreichen, lediglich eine Kontaktlinse zu tragen. Wenn der Insulinspiegel zu niedrig ist, löst die Kontaktlinse einen Alarm an einen drahtlosen Sender aus. Die intelligente Kontaktlinse wird in ein paar Jahren auf den Markt kommen.

3. Wi-Fi-Waage

In einem Pilotprojekt in Sjöbo, Schweden, wurden einer Gruppe von Patienten mit Herzinsuffizienz Wi-Fi-fähige Waagen für den Heimgebrauch zur Verfügung gestellt. Die Patienten wiegen sich jeden Tag, und die Daten werden an ihre Ärzte gesendet. Eine schnelle Gewichtszunahme ist ein häufiger Indikator für eine Verschlechterung des Zustands von Patienten mit Herzinsuffizienz. Dank Nutzung der Waage im eigenen Heim müssen die Patienten nicht zu Vorsorgeuntersuchungen kommen, und die Ärzte können Anomalien rechtzeitig erkennen.

4. App für Überfallalarm

Heutzutage gibt es viele Arten von Überfallalarmen in Form von Apps. Ein gemeinsames Merkmal dieser Apps ist, dass Freunde des Benutzers oder andere Nutzer der App dem Benutzer in Echtzeit folgen können. Durch Auslösung des Alarms per Knopfdruck wird eine SMS oder Push-Benachrichtigung mit Informationen zu Ihrem Standort an andere Nutzer in der Umgebung gesendet. Eine schwedische Variante, Not Alone, löst einen Alarm aus, wenn die Kopfhörer aus dem mobilen Gerät herausgerissen werden.

5. Hemd misst Herzschlag

In letzter Zeit lag der Fokus stark auf Armbändern: Google, Samsung, Microsoft – im Grunde haben alle großen IT-Unternehmen Armbänder zur Messung von Gesundheit und Fitness herausgebracht. Die schwedische Initiative MedTech West experimentiert mit ähnlicher Technologie, die in normale Kleidung eingenäht wird. Sie möchten wissen, wie es Ihrem Herz geht? Fragen Sie Ihr Hemd.

6. Überwachung der Seniorengesundheit

Viele Senioren gehen häufig zu Vorsorgeuntersuchungen ins Krankenhaus. Dies ist manchmal völlig unnötig, und bisweilen haben sie auch eine weite Anreise. Es ist jedoch immer noch schwierig, die Gesundheit älterer Patienten zu überwachen, wenn zum Beispiel sichergestellt werden soll, dass sie nicht gestützt sind. Mit intelligenten Sensoren im eigenen Heim der Personen lässt sich überprüfen, ob ältere Menschen ihre Medikamente eingenommen haben, eine gute Herzfrequenz haben, gut schlafen und nicht gestürzt sind. Senioren können somit länger zu Hause leben, und die Ressourcen im Gesundheitswesen können dort eingesetzt werden, wo sie am meisten bewirken.

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